Ex-Spion nach Interview verschwunden

Bild: Manfred Schröfl

Das Attentat erinnert an einen James-Bond-Film aus dem kalten Krieg: 1978 wurde in London der bulgarische Regimekritiker Georgi Markow mit einer vergifteten Regenschirmspitze ermordet. Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges fand sich in Bulgarien ein Geheimdossier, das die Tat dem Agenten "Piccadilly" zuschreibt.

Das Attentat erinnert an einen James-Bond-Film aus dem kalten Krieg: 1978 wurde in London der bulgarische Regimekritiker Georgi Markow mit einer vergifteten Regenschirmspitze ermordet. Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges fand sich in Bulgarien ein Geheimdossier, das die Tat dem Agenten "Piccadilly" zuschreibt.

Der Mann hinter dem Decknamen soll der gebürtige Italiener Franceso Giullino (66) sein. Und als der jetzt als Antiquitätenhändler in Wels (OÖ) auftauchte, nahm Scotland Yard die Ermittlungen wieder auf. "Agent zu sein, war nie verboten. Aber mit dem Mord habe ich nichts zu tun." Seither ist der Ex-Spion verschwunden. Ein vereinbartes TV-Interview am Ostermontag ließ er platzen.

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