Lage in der Ukraine

Experte warnt: Russland rückt im Donbass vor

Trotz ukrainischer Angriffe auf russische Infrastruktur marschieren die Kreml-Truppen weiter vor. Ein Experte erklärt die Schwachstelle Kiews.
Newsdesk Heute
24.08.2026, 21:47
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Auch wenn die ukrainischen Streitkräfte zuletzt erfolgreich russische Raffinerien und Logistikzentren angegriffen haben – im Donbass rücken die russischen Truppen weiter vor. Das erklärt Oberst Markus Reisner, der die Lage an der Front analysiert.

Im Zentrum der Front versuchen die Russen, den ukrainischen Festungsgürtel bei Kramatorsk und Slowjansk von zwei Seiten aus anzugreifen. Der Vormarsch sei zwar langsam, aber stetig und sichtbar, so der Experte.

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Die Patriot-Raketen zur Fliegerabwehr seien die Achillesferse der Ukraine, heißt es auf n-tv.de. Die USA halten sich mit Lieferungen zurück, und europäische Länder haben kaum noch Bestände in ihren Depots.

Russland produziert mehr Raketen als es verbraucht

Während Europa bei der Produktion von Abwehrsystemen hinterherhinkt, hat Russland seine Produktion massiv gesteigert. Laut Schätzungen produziert Moskau inzwischen rund 200 ballistische Raketen und Marschflugkörper pro Monat - setzt aber nur etwa 150 ein.

Die Ukraine versucht gegenzusteuern und greift gezielt russische Produktionsanlagen an, etwa eine Fabrik für Raketentreibstoff in Rostow. Doch Russland reagiert mit verstärktem Schutz und Verlagerung der Produktion an geheime Standorte.

Unterm Strich verliere die Ukraine gerade wieder die strategische Initiative, so die nüchterne Analyse des Experten.

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