Österreich

21 Verletzte der OMV-Explosion wieder daheim

Es ist die gute Nachricht nach der Gasexplosion: Auch jenes Opfer, bei dem schwere Verletzungen vermutet worden waren, durfte das Spital verlassen.

Heute Redaktion
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Nach dem Gasunglück in Baumgarten an der March (Gänserndorf) konnte gegen 15.45 Uhr "Brand aus" gegeben werden. Jetzt kommen die ersten guten Neuigkeiten nach dem Drama im Marchfeld: Alle 21 Verletzten durften von den Spitälern in häusliche Pflege überstellt werden. Auch jenes Opfer, das mit dem Christophorus 9 mit vermutet schweren Verletzungen ins Wiener AKH geflogen worden war, ist aus dem Spital entlassen worden.

Die Ermittlungen zur Ursache sind noch im vollen Gang. Eine technische Ursache dürfte der Grund für die Explosion am Dienstag gegen 9 Uhr gewesen sein, sagte Gas Connect-Sprecher Andreas Rinofner gegenüber "Heute". Aber, die Brandermittler wissen definitiv noch nichts genaues, auch ein menschliches Versagen kann nicht ganz ausgeschlossen werden.

Laut Rinofner muss die Explosion in der Filteranlage vor oder nach der Verdichterstation, wo das Gas bis auf 70 bar gepresst wird, stattgefunden haben. Ein Video zeigt die Heftigkeit der Detonation.

Bei dem Toten handelt es sich laut Gas Connect-Geschäftsführer Stefan Wagenhofer um einen Mitarbeiter einer Fremdfirma.

Video: So erlebte "Heute"-Leserreporter Gabriel das Feuerinferno:

(red)