Extra-Wohnbauten in Linz zünden Konjunkturmotor!

Mehr als 260 Millionen Euro wird die Landeshauptstadt bis 2015 gegen die Krise einsetzen. Ein Großteil davon fließt in ein extra geschnürtes Wohnbauprogramm: Die Realisierung von mehr als 500 Wohneinheiten wird darin zeitlich vorgezogen, 1700 Jobs sollen mit der Initiative zusätzlich gesichert werden.

Insgesamt wurde heuer in Linz der Startschuss für mehr als 1100 Wohnungen gegeben. Zu den geplanten 582 wurde mit dem Land Oberösterreich ein zusätzliches Kontingent von maximal 520 geförderten Einheiten vereinbart, erklärt Planungsstadtrat Klaus Luger (SPÖ) die Details. Dem Bauvolumen steht eine Investitionssumme in der Höhe von 150 Millionen Euro gegenüber. Wir sichern damit 1700 zusätzliche Arbeitsplätze in der Branche, erklärt Luger. Insgesamt sollen mit den Millioneninvestitionen 3500 Jobs am Bau bewahrt werden.
Erste positive Effekte sind laut den Experten des Arbeitsmarktservices (AMS) bereits erkennbar: Während im ganzen Bundesland die Zahl der Jobsuchenden am Bau um 62 Prozent angestiegen ist, liegt der Zuwachs in der Stahlstadt lediglich bei 56 Prozent. Auch die Gesamtdaten des AMS stimmen optimistisch: Linz hatte Ende Juli mit knapp vier Prozent die niedrigste Arbeitslosenrate aller größeren Landeshauptstädte.

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