Die Hitze wird zunehmend zur Herausforderung, auch für die Steiermark. Jetzt reagiert die Landesregierung: Bei der Sommerregierungssitzung am 20. August soll sich alles um den Hitzeschutz drehen.
Dabei geht es um Fragen, die viele Steirer unmittelbar betreffen: Ist die Trinkwasserversorgung langfristig gesichert? Wie können Schulen und Kindergärten vor extremer Hitze geschützt werden? Und wie lassen sich die Temperaturen in Gesundheitseinrichtungen senken?
Landeshauptmann Mario Kunasek und seine Stellvertreterin Manuela Khom haben alle Regierungsmitglieder aufgefordert, in ihren Bereichen eine umfassende Bestandsaufnahme durchzuführen.
Geprüft wird, welche Hitzeschutzmaßnahmen bereits laufen, welche Probleme durch die anhaltend hohen Temperaturen aufgetreten sind und wo zusätzliche Maßnahmen notwendig sind.
Die Ergebnisse sollen anschließend in einem gemeinsamen Maßnahmenpaket der Landesregierung zusammengeführt werden.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Hitze in öffentlichen Gebäuden. Neben Gesundheitseinrichtungen stehen dabei Schulen und Kindergärten im Fokus.
Erst kürzlich wurden die Auflagen für Schulbauten überarbeitet. Dabei wurde auch die sommerliche Überhitzung berücksichtigt.
Die Landesregierung will zudem untersuchen, welche Auswirkungen die Hitze auf Landwirtschaft, Wirtschaft, Infrastruktur und weitere öffentliche Einrichtungen hat.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Wasserversorgung. Mit dem "Wassernetzwerk 2050" soll die Trinkwasserversorgung in der gesamten Steiermark langfristig abgesichert werden.
Daneben laufen Investitionen in den Hochwasser- und Naturgefahrenschutz sowie in eine Infrastruktur, die mit den Folgen des Klimas besser umgehen kann.
Welche zusätzlichen Hitzeschutzmaßnahmen tatsächlich kommen, soll sich nach der Sommerregierungssitzung am 20. August zeigen.