Extrem-Tierschützer kritisieren Panda-Geburt in Schönbrunn

Bild: keine Quellenangabe
Die Organisation "EndZOO" nimmt die Geburt des neuesten Panda-Babys in Tiergarten Schönbrunn zum Anlass, die Zuchtbedingungen der gefährdeten Bären vor allem in China zu kritisieren. Anstatt die natürlichen Lebensräume zu schützen, werde mit gezüchteten Tieren nur Geld gescheffelt.
Die Organisation "EndZOO" nimmt die Geburt des neuesten Panda-Babys in Tiergarten Schönbrunn zum Anlass, die Zuchtbedingungen der gefährdeten Bären vor allem in China zu kritisieren. Anstatt die natürlichen Lebensräume zu schützen, werde mit gezüchteten Tieren nur Geld gescheffelt.

"Nicht-menschliche Tiere" dürfen laut den Mitglieder der Organisation "EndZOO" nicht in Zoos oder Tiergärten gehalten werden, sondern sollen frei und selbstbestimmt leben dürfen. So weit so gut. Die Verbindung, die sie und der Panda-Zuchtpolitik in China herstellen, ist jedoch ein bisschen weit hergeholt.

Ihr Argument: Da die Panda-Eltern in Schönbrunn für viel Geld "gemietet" werden, unterstützt die Panda-Geburt in Schönbrunn die Chinese bei ihrer Geld-Scheffelei durch die Pandazucht. Offiziell gehe es zwar darum, die Tiere wieder auszuwildern, das funktioniere aber nicht.

Es sei ein "internationaler Skandal" und eine "riesige Artenschutzlüge", denn anstatt die Arterhaltung in freier Wildbahn zu fördern, werde der Lebensraum der wilden Pandas weiter dezimiert. Tiere, die in den hochgelobten Zuchtprogrammen geboren werden, seien nicht fähig, in freier Wildbahn zu überleben.
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