"Habe Angst": Roland Kaiser demonstriert in Berlin

War er zu leichtsinnig?
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Schlagerstar Roland Kaiser ist am Mittwoch auf der Berlin-Demo "Alarmstufe Rot", um auf die Krise der Veranstaltungsbranche aufmerksam zu machen. 

Die Corona-Krise zwingt in Deutschland zahlreiche Künstler und Veranstalter in die Knie. Seit März 2020 kämpfen sie ums Überleben. Auf der Berliner Demo "Alarmstufe Rot" am Mittwoch (seit 12 Uhr) wird darauf aufmerksam gemacht. Rund 6.000 Teilnehmer haben sich für das Event angemeldet. 

Darum demonstriert Roland Kaiser

Auch zahlreiche Künstler sind dabei, darunter Toten-Hosen-Frontmann Campino, Schauspieler Dieter Hallervorden, TV-Moderator und Sänger Bernhard Brink sowie Schlagerstar Roland Kaiser. "Es ist gerade ein extremer Zustand, der schwer zu halten ist und es gibt auch sehr wenige staatliche Unterstützung. Wir erwarten, dass man die Solo-Selbstständigen jetzt nicht zwingt, in Hartz IV zu gehen", erklärte Roland Kaiser dem Sender Radio1. 

"Wir werden uns alle Masken aufsetzen"

Besonders große Sorgen mache er sich um die jungen Künstler, die jetzt finanzielle Probleme haben: "Ich habe Angst um die vielen Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich auf Tour zusammenarbeite", erklärte er in der Pressekonferenz. Wenn viele Unternehmen diese Krise nicht überleben, "haben wir keine vorübergehende Spielpause mehr, sondern ein Problem, das weit über das jetzt vorstellbare Maß hinausgeht."

Kaiser demonstriert in Berlin, obwohl er eine transplantierte Lunge hat und damit zur Risikogruppe gehört. Sorgen um sich mache er sich keine: "Wir werden uns alle Masken aufsetzen und dann passiert nichts." 

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