Facebook verbietet Seite über Lokal-Katze "Blacky"

Die unergründlichen Facebook-Richtlinien sorgen jetzt in einer Klosterneuburger Bar für Kopfschütteln.

Das Klosterneuburger Szene-Lokal "Uptown" ist bei Freigänger-Katzen äußerst beliebt. Vierbeinige Besucher bekommen Leckerlis, Streicheleinheiten, einen eigenen Namen – und: eine Facebook-Seite.

"Hilde, the Uptown-Cat" war vergangenen Sommer vielen Stammgästen bekannt, die weiße Katze kam jeden Abend im Schanigarten vorbei, begrüßte die Besucher und sah auch im Lokal selbst nach dem Rechten. Ihre Abenteuer wurden auf der gleichnamigen Facebook-Seite humoristisch festgehalten.

"Blacky" verstößt gegen Richtlinien

Weil "Hilde" dann aber lange nicht mehr vorbeischaute, war ihr ehemaliges Revier offenbar wieder Freiwild, eine schwarze Katze löste "Hilde" ab.

Um den neuen Stammgast auch auf Facebook zu zeigen, beantragte man eine Namensänderung. "Blacky, the Uptown-Cat" sollte es werden.

Doch die Rechnung hatte das Uptown-Team ohne Facebook gemacht. "Wir können den Namen deiner Seite nicht aktualisieren, da der von dir gewünschte Name gegen unsere Richtlinien verstößt", heißt es in der standardisierten Antwort-Mail der Social Media-Plattform.

David Schwarz, Uptown-Geschäftsführer, dazu: "Bei der ganzen Sache geht's ja um nix. Aber auch genau deshalb ist es völlig unverständlich, wieso uns die Namensänderung verweigert wird."

Aus welchem Grund Facebook der schwarzen Katze ihren eigenen Social Media-Auftritt verweigert, bleibt unklar. Nähere Angaben werden auch seitens Facebook dazu nicht gemacht. "Vielleicht ist ihnen 'Blacky' zu rassistisch", lacht Schwarz.

(nit)

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