Facebook verbietet Werbung mit Kruzifix

Links die Werbung, welche die Universität schalten wollte, und rechts Facebooks Ablehnung.
Links die Werbung, welche die Universität schalten wollte, und rechts Facebooks Ablehnung.Bild: zVg

Ein katholische Uni wollte auf Facebook werben, doch ihr Sujet mit dem gekreuzigten Jesus wurde abgelehnt – "zu brutal, schockierend und reißerisch".

Zensur bei US-Unternehmen wie Facebook treibt oft seltsame Blüten. Während Brüste und Nippel rigoros verbannt werden, sind Gewaltbilder zumeist erlaubt. Außer es es handelt sich um Jesus am Kreuz, wie jetzt heraus kam.

Die Franciscan University aus Steubenville (US-Bundesstaat Ohio) wollte eine Werbung schalten, die prominent ein Kruzifix zeigt. Doch das Bild wurde von Facebook abgelehnt.

"Ihr Bild, Video-Thumbnail oder Video darf keinen schockierenden, reißerischen oder übermäßig gewalttätigen Inhalt haben", lautet die Begründung.

Die Universität veröffentlichte die Nachricht des sozialen Netzwerk, doch ihre Reaktion ist unerwartet: Man stimmt der Begründung Facebooks zu.

"Tatsächlich war die Kreuzigung Jesu all diese Dinge. Es war die reißerischte Tat der Geschichte: Menschen exekutierten ihren Gott. Es war schockierend, ja […] und es war sicherlich übermäßig gewalttätig," schrieb die Universität auf ihrem Blog.

Nicht das erste Mal

Erst vor zwei Wochen beschwerte sich eine christliche Bloggerin, dass Facebook ständig ihre Werbungen mit einem gekreuzigten Jesus verbietet.

"Facebook nennt Bilder des Passion Christi gewalttätig und tatsächlich war die Kreuzigung Jesu gewalttätig. Aber für mich als christlicher Werbekunde ist es zutiefst verstörend dass ich darin eingeschränkt werde, welche Bilder ich teilen kann", sagte die Frau namens Sylvia von passionofchrist.ca. (red)

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