Welt

Fahrer tauscht wegen Alkohol Platz mit dem Hund

Die Polizei verfolgte vergangene Woche einen Autofahrer mit überhöhtem Tempo. Bei der Kontrolle schob er die Schuld auf seinen tierischen Beifahrer.
18.05.2023, 15:50
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Der skurrile Vorfall ereignete sich am vergangenen Samstag gegen 23.30 Uhr, wie das Springfield Police Departement (SPD) in einem Facebook-Beitrag mitteilt. Demnach beobachteten die Polizisten ein Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit. Der Fahrer versuchte anschließend den Platz mit seinem Hund zu tauschen. Er stieg anschließend auf der Beifahrerseite des Fahrzeugs aus und behauptete gegenüber dem Polizisten, dass er gar nicht gefahren sei.

Zwei aktive Haftbefehle

Der Polizist konnte die eigenartige Tauschaktion jedoch bereits beobachten, als er sich dem Fahrzeug näherte. Der Fahrer zeigte bei der Kontrolle deutliche Anzeichen von Trunkenheit. Angesprochen darauf, rannte er vor dem Beamten davon.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Weit kam er allerdings nicht. Der Mann wurde in einem Umkreis von etwa 20 Metern um das Fahrzeug festgenommen, berichtet das SPD weiter. Es stellte sich heraus, dass der Mann von Las Animas nach Pueblo gefahren war und sich in Springfield verfahren hatte. Außerdem wurde festgestellt, dass gegen den Mann zwei aktive Haftbefehle aus Pueblo vorlagen.

"Dem Hund droht keine Anklage"

Der Mann wurde in einem Spital medizinisch versorgt und kam daraufhin aufgrund der Haftbefehle in ein Gefängnis. Nun hat er weitere Anklagen am Hals: Fahren unter Alkoholeinfluss, Fahren bei eingeschränkter Fahrtüchtigkeit, Fahren unter Fahrverbot, Geschwindigkeitsüberschreitung von bis zu 24 km/h und Widerstand gegen die Festnahme.

Der Hund wird nun von einem Bekannten des Fahrers betreut, während sein Herrchen im Gefängnis seine Strafe absitzt. "Dem Hund droht keine Anklage und er wurde lediglich mit einer Verwarnung entlassen", schreibt die Polizei auf Facebook.

Mehr zum Thema
Weitere Storys