Klaus G. (49) ist trotz seiner geistigen Beeinträchtigung sehr selbstständig und oft alleine in der Stadt unterwegs. So auch am 12. April: Gegen 14.30 Uhr wollte der 49-Jährige wie schon oft zuvor den Schutzweg über den Margaretengürtel auf Höhe der Gießaufgasse (Margareten) überqueren. Er kennt die Gegend gut, seine Wohngemeinschaft ist gleich ums Eck. Als die Fußgängerampel grün zeigte, marschierte er los.
Plötzlich wurde der Wiener von einem weißen Kastenwagen gerammt und zu Boden geschleudert. "Der Fahrer stieg nur kurz aus, schaute auf Klaus, der verletzt am Boden lag, stieg wieder in sein Fahrzeug ein und brauste davon. Keiner half, obwohl mehrere Passanten den Unfall beobachtet hatten!“, so ein Verwandter des Opfers fassungslos zu "Heute“.
Die Verwandten des Opfers suchen nun dringend nach Zeugen für den Unfall mit Fahrerflucht.
Hinweise bitte an jede Polizeidienststelle.
Mit einem mehrfach gebrochenen Arm sowie Schürfwunden am Oberkörper und im Gesicht schleppte sich Klaus G. in seine nahegelegene WG. Die Betreuer brachten ihn schließlich zur Versorgung ins Spital. Mittlerweile ist der Wiener auf dem Weg der Besserung.