Hunderte Wiener kamen Mittwochfrüh zu spät zur Arbeit: Am Wiener Ring ging gar nichts mehr, die Linien 1, 2 und 71 wurden umgeleitet. Zwischen Volkstheater und Schwarzenbergplatz stauten sich Dutzende Straßenbahnen. Die Fahrgäste mussten zu Fuß weitergehen.
Grund für die Öffi-Störung: "Ein Mann zog in einer Straßenbahn die Notbremse, deshalb stürzte ein Fahrgast und verletzte sich", so eine Sprecherin der Wiener Linien. Der Wiener erlitt eine Quetschwunde, ein Rettungseinsatz beim Wiener Schwarzenbergplatz war die Folge. Die betroffene Bim blockierte den Ring, konnte nicht mehr weiterfahren. Warum der Mann in der Bim die Notbremse zog ist unklar. Der verletzte Fahrgast wurde versorgt, die Ring-Linien standen von 9.10 Uhr bis 9.38 Uhr still. Ab 9.45 Uhr kehrte langsam wieder Normalität ein, die Intervalle waren aber noch eine Zeit lang verzögert.