Fahrgäste wegen defekter Bremse in der U4 gefangen

Für manche Wiener hat der erste Werktag nach dem verlängerten Wochenende nicht ganz reibungslos begonnen: Die U-Bahnlinie U4 wurde am frühen Mittwochvormittag durch den Bremsendefekt eines Zuges teilweise lahmgelegt - die Fahrgäste waren im Zug gefangen.

Dadurch musste zuerst zwischen Karlsplatz und Hütteldorf und später zwischen Längenfeldgasse und Hütteldorf ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden. Nach 40 Minuten konnte der durchgehende Fahrbetrieb dann wieder aufgenommen werden, sagte eine Sprecherin der Verkehrsbetriebe.

Die betroffene Garnitur hatte kurz vor der Station Hietzing gehalten. Als der Fahrer schließlich in die Haltestelle einfahren wollte, ließ sich der Zug nicht mehr in Bewegung setzen. Es sei nicht mehr möglich gewesen, die Bremsen zu lösen, so die Sprecherin. Das Fahrzeug wurde daraufhin eingezogen und werde nun in der Werkstätte untersucht.

Im Wageninneren ausgeharrt

Die Passagiere mussten im Wageninneren ausharren, bis die Garnitur in den Stationsbereich geschleppt wurde. Das Einsatzteam habe aus Zeitgründen entschieden, die Fahrgäste nicht vorher aussteigen und in Richtung der Station Hietzing gehen zu lassen, meinte die Sprecherin.

Der Grund, warum ein derartiger Defekt den Betrieb auf einem vergleichsweise großen Streckenabschnitt behinderte, begründete man bei den Wiener Linien damit, dass zur Sicherheit für die im Gleisbereich arbeitenden Techniker der Strom abgeschaltet werden musste.

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