Fahrlehrer soll Geliebten "Schein" geschenkt haben

Brisanter Prozess in St. Pölten: Fahrlehrer Jochen K. (53) soll seiner Ex-Freundin quasi den Führerschein "geschenkt" haben. Der Vorwurf: Amtsmissbrauch, bis zu zehn Jahre Haft drohen.

Brisanter Prozess in St. Pölten: Fahrlehrer Jochen K. (53) soll seiner Ex-Freundin quasi den Führerschein "geschenkt" haben. Der Vorwurf: Amtsmissbrauch, bis zu zehn Jahre Haft drohen.

Über fünf Jahre nach der bestandenen Führerscheinprüfung kam es am Dienstag zu einem Wiedersehen vor Gericht: Lehrer Jochen K. (53) als Angeklagter und Ex-Freundin Eva L. (Namen geändert) als Zeugin.

Die Vorgeschichte: Eva L. machte im Jahr 2008 bei einem Mostviertler Unternehmen den "Schein". Ausgerechnet ihr Lover soll ihr den praktischen Teil der Prüfung abgenommen haben. Und: Die Frau war bereits einmal durchgefallen. Die Sache flog auf, Jochen K. wurde wegen Amtsmissbrauchs angeklagt.

Die entscheidende Frage vor Gericht lautete: Waren Lehrer und Schülerin zum Zeitpunkt der Prüfung ein Liebespaar oder nicht? Das sollen Ende November sechs weitere Zeugen beantworten – es wurde vertagt. Für den Fahrprüfer gilt die Unschuldsvermutung.

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