Fahrlehrer tauschen Auto gegen Bim

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr tauschen Fahrschullehrer für einen Tag Perspektive und lenken die Straßenbahn durch die Stadt.

Wiens Fahrschullehrer wechseln heuer wieder für einen Tag die Perspektive: Statt mit einem Fahrschulauto fahren sie mit der 40 Tonnen schweren Straßenbahn durch die Stadt. In Begleitung eines Ausbildners der Wiener Linien lernen sie die Herausforderungen beim Bim fahren kennen. Die gewonnenen Erfahrungen sollen durch die Fahrschullehrer an ihre Schüler und damit künftige Autolenker weitergegeben werden. Ziel der Aktion ist es so für mehr gegenseitige Rücksicht und Sicherheit auf Wiens Straßen zu sorgen.

Multiplikatoren für mehr Rücksicht

Über 1.000 angehende Fahrlehrer haben in den vergangenen Jahren an diesem Projekt teilgenommen. Die Wiener Linien und die WKW-Fachvertretung der Wiener Fahrschulen sehen diese Kooperation als wertvollen Beitrag zur Verbesserung des Miteinanders im Stadtverkehr.

"Die Straßenbahn ist an die Schienen gebunden und kann nicht ausweichen. Das ist im täglichen Verkehr besonders herausfordernd. Wir setzen daher auf gegenseitiges Verständnis, um so den Straßenverkehr noch sicherer zu machen", so Stephan Lewisch, Leiter des Betriebsmanagements der Wiener Linien.

"Der Perspektivenwechsel bringt für unsere FahrlehrerInnen wertvolle Erkenntnisse. Sie sind wichtige Multiplikatoren für die angehenden AutofahrerInnen, die dieses Wissen dann in die Praxis umsetzen sollen", so Herbert Wiedermann, Obmann der Wiener Fahrschulen. Oft werden Straßenbahnzüge von Autos geschnitten oder der Bremsweg, der bis zu 43 Tonnen schweren Fahrzeuge, wird unterschätzt. (no)

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