Stadtchef Ludwig gerät in Fahrscheinkontrolle

Am ersten Tag als Bürgermeister verteilte Michael Ludwig (SPÖ) in Floridsdorf Kipferl und Kaffee. Bei der U-Bahn-Fahrt ins Rathaus geriet er in eine Fahrschein-Kontrolle.

Nach der Frückstücks-Aktion in seinem Heimatbezirk Floridsdorf flitzte der frisch gebackene Wiener Bürgermeister – begleitet von einem Tross an Journalisten – vom Franz-Jonas Platz mit den Öffis in Richtung Rathaus, wo am Freitag um 13.30 Uhr die Schlüsselübergabe durch seinen Vorgänger Michael Häupl stattfindet. Und geriet prompt in eine Fahrscheinkontrolle.

Natürlich kein Problem für den Neo-Stadtchef, er hat "schon ewig eine Jahreskarte", wie "Heute" aus seinem Büro erfuhr. Die aktuelle ist erst drei Wochen alt und somit so gut wie neu.

Viel Zeit zum Feiern dürfte sich der neue Bürgermeister jedenfalls nach seiner Wahl im Gemeinderat am Donnerstag – "Heute" berichtete – jedenfalls nicht genommen haben. Denn bereits um 8 Uhr stand Ludwig gekampelt und geschneuzt am Franz-Jonas Platz und verteilte Kaffee und Kipferl. "Der Floridsdorfer Ludwig wurde von der Floridsdorfer Bevölkerung wärmstens empfangen. In den vielen Gesprächen mit den Passanten betonte er, wie wichtig ihm der persönliche Kontakt mit den Wienerinnen und Wienern ist. Sich die Wünsche und Sorgen der Menschen persönlich anzuhören, hat für Ludwig absolut oberste Priorität", erfuhr man am Freitag aus seinem Büro. Außerdem kündigt der Bürgermeister an, möglichst viele Aktivitäten außerhalb des Rathauses zu setzen, um mit den Bürgern der Stadt im permanenten Austausch zu sein.

Trinker-Hotspot in Floridsdorf

Der Franz-Jonas Platz war bewusst gewählt, steht er doch als Hotspot für Trinker und Bettler in Verruf. Jüngst forderte sogar Bezirkschef Georg Papai (SPÖ) – übrigens Jahre nach WIFF und BZÖ – hier ein Alkoholverbot, wie es Ludwig vor kurzem für den Praterstern in Wien-Leopoldstadt verfügt hat. "Ich möchte gerade auch dort hinschauen, wo die Menschen womöglich nicht immer so zufrieden sind und wo es Dinge gibt die man verbessern kann. Es ist wichtig, hinzuschauen wo es notwendig ist und anzupacken. Genau das ist meine Devise", erklärte Ludwig am Freitag.

(ck)

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