PROJEKTNAME: Weg von Fast Fashion: Wiens erstklassige nachhaltige Modemarke definiert Fair Fashion neu
KATEGORIE: Unternehmen
PROJEKTTRÄGER: ciao.thelabel - erste nachhaltige Boho Modemarke aus Wien
THEMENBEREICH: Recycling
TEILNEHMERZAHL: 2
PROJEKTSTART: 2022
STATUS: Aktiv
REGION: Wien
INSTITUTIONALISIERT ALS: Unternehmen
WIRKUNGSFELD: Auch im Ausland
WEB: https://ciaothelabel.at/
Darum geht es beim Projekt "ciao.thelabel"
Wiens junge Visionärin, Nina Nossal, kreiert bezaubernde nachhaltige Mode: Über 1500 Bestellungen aus ganz Europa zeugen vom Erfolg.
Die Marke ciao.thelabel setzt auf recycelte, hochwertige Stoffe und ist stolz darauf, die erste nachhaltige Boho Modemarke aus Europa zu sein. Fair Fashion war noch nie so schön - jedes Kleidungsstück wird in Europa handgefertigt und ist mit Liebe zur Umwelt entworfen.
Die Marke sagt NEIN zu Fast Fashion, während sie dennoch leistbare Preise anbietet. Die Modemarke ciao.thelabel ist außerdem 100% Plastikfrei!
Heute For Future-Award im Gespräch mit Nina Nossal
Was zeichnet das Projekt aus bzw. wie unterscheidet es sich von anderen?
Das Projekt zeichnet sich durch mehrere einzigartige Merkmale aus, die es von anderen unterscheiden.
Zunächst einmal sticht die Tatsache hervor, dass es von einer 25-jährigen Gründerin aus Wien ins Leben gerufen wurde. Diese junge Gründerin hat das Projekt ohne Fremdfinanzierung aufgebaut und alle Schritte eigenständig gemeistert. Dies verleiht dem Projekt eine besondere Authentizität und zeigt das Engagement und den Unternehmergeist.
Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass das Projekt sich darauf konzentriert, nachhaltige Mode attraktiv zu machen. Wir verstehen, dass Nachhaltigkeit oft mit Kompromissen in Bezug auf Stil oder Preis verbunden ist. Daher legen wir besonderen Wert darauf, dass unsere Kleidung nicht nur ethisch und ökologisch verantwortungsbewusst ist, sondern auch ästhetisch ansprechend und bezahlbar bleibt.
Wir möchten zeigen, dass Fair Fashion noch nie so schön sein konnte und dass es möglich ist, weg von der schnellen Modeindustrie zu gehen, ohne auf Stil und Erschwinglichkeit zu verzichten. Darüber hinaus ist unser Projekt in Wien beheimatet und stellt die erste nachhaltige Boho Modemarke der Stadt und auch generell Europa dar.
Dies verleiht uns eine einzigartige Position und ermöglicht es uns, den lokalen Markt zu prägen und gleichzeitig international zu expandieren. Made in Europe ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, da wir stolz darauf sind, unsere Kleidungsstücke innerhalb Europas herzustellen und somit die lokalen Arbeitskräfte und die europäische Wirtschaft zu unterstützen.
Insgesamt zeichnet sich unser Projekt durch den innovativen und selbstständigen Ansatz der Gründerin, die Kombination von Ästhetik und Nachhaltigkeit, die Positionierung in Wien als erste nachhaltige Modemarke und die Herstellung in Europa aus.
Diese Merkmale machen uns einzigartig und ermöglichen es uns, einen positiven Einfluss auf die Modeindustrie auszuüben.
Was sollte geschehen, damit die praktische Arbeit erleichtert wird? Wer sollte aktiv werden?
Als junge Gründerin in Wien wird man vom Staat leider nicht unterstützt.
Es kommen sehr viele Kosten auf einen zu und hier würde man sich sehr Unterstützung wünschen. Der Gewinn bei Euch könnte Personen vor Augen halten, dass nachhaltige Mode nicht langweilig aussehen muss und teilweise auch nicht teurer ist als die Kleidungsstütze von FAST FASHION Label.
Es ist wichtig, dass wir in Österreich anfangen in diesem Bereich bewusster zu denken und nicht jedem Modetrend folgen.
Haben Sie sich am Beginn Ihres Projektes an einem anderen Modellprojekt orientiert?
Nein.
Ist Ihr Projekt bereits in anderen Regionen nachgemacht worden?
Nein.
Glauben Sie, dass Ihr Projekt auch anderswo durchgeführt werden könnte?
Ja, auch im Ausland.
Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein, dass Ihr Projekt anderswo nachgemacht werden könnte?
Um sicherzustellen, dass das Projekt anderswo nachgeahmt werden kann, sollten einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst einmal ist es von großer Bedeutung, immer an die Menschen zu denken, die die Kleider herstellen. Dies bedeutet, sicherzustellen, dass sie angemessene Löhne erhalten und unter guten Arbeitsbedingungen arbeiten.
Fairness und soziale Verantwortung sind unerlässlich. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die umweltfreundliche Versandmethode. Es sollte darauf geachtet werden, die umweltfreundlichste Art des Versendens zu wählen, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren.
Dies könnte beispielsweise den Einsatz von recycelbaren Verpackungen, den Einsatz erneuerbarer Energiequellen für den Versand oder die Auswahl von Transportunternehmen mit nachhaltigen Praktiken beinhalten.
Darüber hinaus sollte das Projekt einen klaren Mehrwert bieten. Die Kleider sollten nicht nur ästhetisch ansprechend sein, sondern auch einen positiven Beitrag leisten. Dies könnte durch die Verwendung von recycelten Stoffen, die Förderung der Kreislaufwirtschaft oder die Unterstützung sozialer Projekte erreicht werden.
Der Fokus sollte darauf liegen, dass die Kleider nicht nur modisch sind, sondern auch ethisch und ökologisch wertvoll. Indem diese Aspekte berücksichtigt werden und ein holistischer Ansatz verfolgt wird, kann das Projekt als Vorbild dienen und andere dazu ermutigen, ähnliche Initiativen zu starten, die sowohl die Arbeitsbedingungen verbessern als auch einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten.