Landesgeschäftsführer Georg Brockmeyer schrieb einen offenen Brief an die Ärztekammern in Wien und Oberösterreich. Darin will er wissen, ob die Standesvertretungen "entsprechende Schritte im Sinne disziplinarischer Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und des Ansehens der österreichischen Ärzteschaft setzen will".
Hintergrund: Bei Impfgegner-Demonstrationen wurden nicht nur wichtige Verkehrsrouten blockiert und Journalisten attackiert, sondern auch vermeintliche "Info"-Folder verteilt, in denen etwa ein oö. Arzt erklärt, die "Impfung schütze nicht und habe viele Nebenwirkungen".
Außerdem erklärt eine Wiener Ärztin, dass es sich bei der "Corona-Impfung um eine programmierte Selbstzerstörung des menschlichen Körpers handle". Brockmeyer will, dass gegen die "Fake-News-Ärzte" vorgegangen wird. Denn: Die Ärztekammer habe "eine Verantwortung und auch eine Verpflichtung, die Bevölkerung vor gefährlichen Falschinformationen durch Ärzte zu schützen".