Falco-Requiem? "geht sich überhaupt nicht aus"

Am Freitag (2.2.) gedenkt der ORF abendfüllend Falcos 20. Todestag, davor wird der Falke im Stephansdom und am Grab geehrt.

"Er war überhaupt nicht religiös. Was da jetzt in die katholische Kirche gefahren ist...", wundert sich Falcos Gitarrist Peter Vieweger.

Die kirchlichen Events zum 20. Todestag (Falco starb am 6.2.1998 bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik) kann der Falco-Freund "nicht nachvollziehen". "Man versucht offenbar modernes Marketing anzuwenden und macht jetzt ein Requiem für Falco. Ich kann das auch nicht nachvollziehen. Das geht sich überhaupt nicht aus miteinand'".

Um 11 Uhr legt Dompfarrer Toni Faber am Grab einen Kranz nieder, um 15 Uhr liest er im Stephansdom für den Star die Messe. "Helden von heute - Falco goes school!", das Schüler-Förderprogramm der Falco Privatstiftung covert die Hits des Falken im barocken Kirchenstil.

Das Originalband-Mitglied stand im Sommer 2017 wieder mit Falco auf der Bühne. Allerdings nur virtuell beim Tribute Konzert "Coming Home" auf der Donauinsel vor 140.000 Zuschauern auf der Bühne (2.2., 20.15 Uhr, ORF eins) und ließ den 1998 verstorbenen Falken hochleben. Mit dabei waren u.a. Gianna Nannini, Roman Gregory, Georgij Makazaria, Edita Malovcic, Fettes Brot, Ana Milva Gomes, Drew Sarich, Julian le Play, Yasmo, Skero, Johannes Krisch und Tarek Leitner.

Der Freitag (2.2.) ist auf ORF eins Falco-Feiertag

20.15 Uhr Coming Home – Das Falco Tribute Konzert: Mitschnitt vom Gig auf der Donauinsel 2017

21.50 Uhr Doku "Falco – Forever Young"

23.15 Uhr "Falco Live – Der Falke ist wieder da": Mitschnitt des legendären Konzerts auf der Donauinsel 1993 (lam)

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