Fall Krems: Spannung vor Urteil

In Krems geht der Prozess gegen einen Polizisten zu Ende, der einen 14-jährigen Einbrecher erschossen hat. Das Urteil wird mit Spannung erwartet.

Am Landesgericht Korneuburg wird am Freitag der Prozess gegen den 43-jährigen Polizisten abgeschlossen, der in der Nacht auf den 5. August 2009 in einem Kremser Supermarkt einen 14 Jahre alten Burschen erschossen hat, der mit einem älteren Freund in Einbruchsabsicht in das Gebäude eingedrungen war. Die Anklage lautet auf fahrlässige Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen.

Angeklagter bekennt sich "nicht schuldig"

Im Strafantrag heißt es, der Mann habe "zumindest irrtümlich" einen Angriff auf seine Person angenommen, "in Furcht oder Schrecken" von seiner Dienstwaffe Gebrauch gemacht und damit "das gerechtfertigte Maß der Verteidigung"überschritten. Der Angeklagte hatte sich beim Prozessauftakt "nicht schuldig" bekannt und erklärt, er habe sich bedroht gefühlt, "Furcht und Angst vernommen" und deshalb von der Dienstwaffe Gebrauch gemacht. Im Fall eines Schuldspruchs drohen dem Beamten bis zu drei Jahre Haft.

APA/red.

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