Fall Sido beschäftigte auch Parlament

Das ORF-Programm und der Fall Sido beschäftigten am Mittwoch auch das österreichische Parlament. Für das ORF-Vorgehen gab es dabei wenig Verständnis.

Das ORF-Programm und der beschäftigten am Mittwoch auch das österreichische Parlament. Für das ORF-Vorgehen gab es dabei wenig Verständnis.

Der Fall Sido habe gezeigt, dass Unterhaltung "auf die Ebene des Abscheulichen abgleiten" kann, meinte etwa FPÖ-Parlamentarier Peter Fichtenbauer. Das BZÖ kritisierte, dass der Sender den Konflikt zwischen Sido und Heinzl regelrecht "zelebriert" habe, die ÖVP äußerte die Vermutung, dass ORF-Chef Alexander Wrabetz selbst hinter der Rückholaktion stehe.

Für Cap Entscheidung ok

SPÖ-Klubobmann Josef Cap verteidigte hingegen die Entscheidung von TV-Direktorin Kathrin Zechner, Sido nach dem Schlag gegen Seitenblicker Dominic Heinzl und der folgenden Suspendierung wieder in den ORF zurückzuholen. Zechners Reaktion sei von einem christlichen Zugang geleitet gewesen, sie habe "dem Sünder" offenbar eine Chance geben wollen, so Cap, der auch Mediensprecher seiner Partei ist. Für Cap stehe hinter dem Vorgehen auch das generelle Problem des ORF, an jüngere Zuschauer heranzukommen.

  

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