Fall von Geflügelpest im Burgenland aufgetaucht

Bild: Reuters

Im Burgenland gibt es einen Fall von Geflügelpest (H5N8). Das hat die Veterinärverwaltung des Landes Dienstagnachmittag bestätigt. Es handle sich um einen Betrieb in St. Margarethen.

Bei dem Betrieb handelt es sich um eine "Hobbyfreilandhaltung" für den privaten Bedarf mit 100 Tieren, vor allem Hühner. Der Betrieb sei bereits am Montag vorläufig gesperrt worden, nachdem von Sonntag auf Montag 28 Tiere gestorben waren und sich der Besitzer an die Behörden gewandt hatte. Am Dienstag sei aufgrund der positiven Testergebnisse die endgültige Sperre erfolgt.

Die Krankheit dürfte über Wildvögel verbreitet worden sein. Der Besitzer habe sich an die Stallpflicht gehalten. Durch die Inkubationszeit sei die Krankheit erst jetzt sichtbar geworden. Alle Tiere werden nun tierschutzgerecht gekeult und die Tierkadaver unschädlich gemacht. Eine Gefahr für Menschen bestehe nicht.

Der Betrieb wird gereinigt und desinfiziert. Außerdem wurde rund um den Betrieb im Radius von drei Kilometern eine Schutzzone und im Radius von zehn Kilometern eine Überwachungszone gezogen.

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