Fall Wastl: Verdächtiger bleibt in U-Haft

Im Fall der seit mehr als zehn Jahren vermissten Heidrun Wastl aus Wiener Neustadt ist die vor zwei Wochen verhängte U-Haft über den Verdächtigen um einen Monat verlängert worden, berichtete das ORF-Radio Niederösterreich am Freitagnachmittag. Der 41-jährige Tischler, der die Kindergartenhelferin als Letzter gesehen haben soll und bereits früher zum Kreis der Verdächtigen gehört hatte, war am 22. Mai festgenommen worden.

Im Fall der seit mehr als zehn Jahren vermissten Heidrun Wastl aus Wiener Neustadt ist die vor zwei Wochen verhängte U-Haft über den Verdächtigen um einen Monat verlängert worden, berichtete das ORF-Radio Niederösterreich am Freitagnachmittag. Der 41-jährige Tischler, der die Kindergartenhelferin als Letzter gesehen haben soll und bereits früher zum Kreis der Verdächtigen gehört hatte, war am 22. Mai festgenommen worden.

In dieser Woche fand in einem Waldstück bei Lanzenkirchen - Ofenbach in der Buckligen Welt eine großangelegte polizeiliche Suche nach der Leiche der Frau statt, die jedoch negativ verlief.

Die 37-Jährige soll nach Angaben des Verdächtigen bei einem Waldspaziergang gefallen und mit dem Kopf gegen einen Stein geprallt sein. In Panik hat der Bekannte die Sterbende zurückgelassen, so seine bisher letzte Aussage.

Am 28. September 2001 hatte die Frau ihren sechsjährigen Sohn zu Mittag von der Schule abholen wollen, kam dort aber nie an und blieb verschwunden. Mittlerweile wurde sie für tot erklärt. Der Fall wird seit einigen Monaten vom Cold Case Management im Bundeskriminalamt neu aufgerollt.

APA/red.

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