Falsche Bedienung: Hausfrau verletzte sich mit Feuer...

Bild: Fotolia

"Halli Galli" gab es zu Silvester in Niederösterreich nicht nur für feiernde Menschen, sondern auch für die Rettungsdienste. Gegen 22.50 Uhr abends mussten sie auch nach Marchegg (Bezirk Gänserndorf) ausrücken. Der Grund: Eine Hausfrau (45) wollte eine Feuerwerksbatterie zünden, bediente sie aber falsch und wurde von einer Rakete getroffen.

Halli Galli gab es zu Silvester in Niederösterreich nicht nur für feiernde Menschen, sondern . Gegen 22.50 Uhr abends mussten sie auch nach Marchegg (Bezirk Gänserndorf) ausrücken. Der Grund: Eine Hausfrau (45) wollte eine Feuerwerksbatterie zünden, bediente sie aber falsch und wurde von einer Rakete getroffen.
Unvergesslich im negativen Sinne wurde die Silvesternacht 2016/2017 für eine 45-Jährige aus Marchegg. Denn eigentlich wollte sie das Jahresende gebührend feiern, weshalb eine Feuerwerksbatterie der Klasse F2 gekauft wurde. Man will das Feuerwerk schließlich in Ruhe genießen.

Zweite Lunte nur Ersatz

Beim Handling des pyrotechnischen Hilfsmittels kam es schließlich zum schweren Unfall: Die Frau wollte die erste von zwei Lunten zünden, beugte sich über die Batterie. Das Problem: Beim Anzünden der zweiten Lunte ging das Geschoss schon los – diese war nämlich nur der Ersatz für eine potenzielle Fehlzündung der ersten. 

Die Hausfrau erlitt ein rund sechs Zentimeter großes Hämatom und Verbrennungen im Brustbereich, sowie Verbrennungen zweiten Grades an beiden Handflächen und der linken Gesichtshälfte. Durch den lauten Knall aus geringer Distanz dürfte auch das linke Ohr der Frau etwas abbekommen haben. Die 45-Jährige wurde ins AKH nach Wien gebracht.

Viel los zu Silvester

Insgesamt 13 Menschen wurden bei Zwischenfällen mit Böllern, Raketen, Bränden oder aufgrund von alkoholgeschwängerten Auseinandersetzungen verletzt.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen