Falsche Bettelmönche wegen Betrugs verurteilt

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Zwei Chinesen im Alter von 39 und 50 Jahren haben am Mittwoch in Salzburg teilbedingte Haftstrafen ausgefasst. Sie hatten sich als Bettelmönche ausgegeben, für Glücksbringer überzogene Preise verlangt und ihre Opfer um Wechselgeld betrogen.

Ab 1. März trieb das Duo in Salzburg sein Spiel: Passanten wurden Glücksbringer oder Kettchen angeboten, dann baten die "Bettelmönche" um eine Spende. Wechselgeld war plötzlich keines Parat, die Scheine verschwanden in der Tasche und der falsche Segensbringer in der nächsten Gasse. Am 14. Oktober schlug die Polizei zu, nahm die Chinesen fest. Vorwurf: Gewerbsmäßiger Betrug mit einem 5.000 Euro übersteigenden Schaden, berichtete der ORF. 

Die Opfer: Vorwiegend Frauen im Alter von 35 bis 60 Jahren. Vor Gericht beteuerten die Angeklagten, sie seien tatsächlich Mönche aus China und hätten sich ihre Europareise mit dem Verkauf von Glücksbringern finanziert. Es nützte nichts, Urteil: Jeweils 10 Monate teilbedingte Haft. Den unbedingten Anteil hatten die Angeklagten bereits in der U-Haft abgesessen, sie kamen daher sofort auf freien Fuß. Das Urteil ist rechtskräftig.

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