Versuchter Betrug in NÖ! Ein bisher unbekannter Täter übermittelte auf das Handy einer 18-jährigen Schülerin der Berufsschule Schrems eine SMS mit den Worten: „(Finanzamt) Ihre offene Forderung mit der Nummer 23894891 wurde trotz mehreren Mahnungen nicht beglichen. Am 28 Februar wird der Gerichtsvollzieher vorsorglich Ihren Hausrat pfänden. Sie können das Pfändungsverfahren vermeiden, indem Sie den vollen Betrag sofort über ihren Zahlungslink bezahlen."
Das Mädchen dachte sich nicht viel dabei, verwendete daher den Link und wurde auf eine offenbar vom Finanzamt benutzte Internetseite weitergeleitet. Sie entnahm der Seite die Kontodaten und überwies den Betrag von 349 Euro auf die von den unbekannten Tätern bekanntgegebene Kontonummer.
Da sie danach aber, nach genauerer Überprüfung, Rechtschreibfehler entdeckte, kontaktierte sie ihren Bankberater. Dieser riet ihr zu einer Anzeige bei der Polizei, damit die Bank die Überweisung rückgängig machen könne.
Glück für die 18-Jährige: Da die Bank die Überweisung stoppen konnte, entstand der Schülerin kein finanzieller Schaden.