Falsche "Microsoft-Mitarbeiter" treiben ihr Unwesen

Falsche "Microsoft-Mitarbeiter" haben es auf das Geld ihrer Opfer abgesehen.
Falsche "Microsoft-Mitarbeiter" haben es auf das Geld ihrer Opfer abgesehen.istock/ Symbolbild
Die Polizei warnt vor falschen "Microsoft-Mitarbeitern", die mit einer Fernwartungs-Software sensible Daten, wie etwa Passwörter, ausspähen können.

In den vergangenen Tagen sind in Vorarlberg vermehrt Betrugssachverhalte bekannt geworden, die dem sogenannten "Microsoft-Tech-Support-Scam" zuzuordnen sind. Bei dieser Betrugsmasche geben sich die Täter als Mitarbeiter von Microsoft oder sonst einem EDV-Unternehmen aus und behaupten, dass der Computer oder Laptop von Viren befallen sei.

In der Folge bieten die falschen Microsoft-Mitarbeiter - die häufig nur Englisch oder in gebrochenem Deutsch sprechen - ihre Soforthilfe an. Die Opfer werden dazu aufgefordert, eine Fernwartungssoftware zu installieren, über die der Betrüger Zugriff auf den Rechner erlangt, aber auch sensible Daten, beispielsweise Passwörter für das Online-Banking, ausspähen kann.

Für die vermeintlich erbrachte Service-Leistung verlangen die Betrüger sodann die Bezahlung von irgendwelchen Gebühren oder die Bezahlung angeblich aktualisierter Lizenzen. Weigern sich die Opfer zu zahlen, drohen die Betrüger auch mit dem Löschen von Daten.

So kannst du dich schützen

➤ Seriöse Unternehmen, wie z.B. Microsoft, nehmen nicht unaufgefordert Kontakt mit Ihnen auf. Wenn Sie so einen Anruf erhalten, legen Sie einfach wieder auf.

➤ Geben Sie auf keinen Fall sensible Daten, insbesondere Konto-/Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (PayPal, …), bekannt.

➤ Gewähren Sie keinem unbekannten Anrufer Zugriff auf Ihren Computer.

➤ Wenn Sie Opfer dieser Betrugsmasche wurden, trennen Sie Ihren Rechner sofort vom Internet und schalten Sie das Gerät aus. Ändern Sie danach unverzüglich Ihre Passwörter.

➤ Lassen Sie den Rechner überprüfen und löschen Sie allenfalls installierte Software/Schadprogramme

➤ Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Geldinstitut auf und lassen Sie sich beraten.

➤ Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei

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