Falscher Sanitäter entlarvte sich bei Interview selbst

Ein etwa 50-jähriger Mann gab sich bei einem Busunfall in St. Lorenz als Sanitäter aus. Weil den Möchtegern-Retter niemand kannte, leitete die Polizei eine Fahndung ein, wie "heute.at" berichtete. Ein dummer Fehler wurde den Mann jetzt zum Verhängnis, er gab dem ORF ein Interview, jetzt drohen ihm bis zu sechs Monate Haft.

Ein etwa 50-jähriger Mann gab sich bei einem Busunfall in St. Lorenz als Sanitäter aus. Weil den Möchtegern-Retter niemand kannte, leitete die Polizei eine Fahndung ein, wie , jetzt drohen ihm bis zu sechs Monate Haft. 
Ganz stolz gab der "Möchtegern-Sanitäter" dem regionalen ORF-Sender vor , dummerweise erwähnte er seinen echten Namen und seine Aussagen waren bei "Salzburg Heute" zu sehen. So war es für die Ermittler ein Leichtes die Identität des Mannes zu klären. Schon am Mittwoch bei dem Busunglück fiel der etwa 50-Jährigen den Beamten ungut auf.

Der Mann raste mit einem roten Geländewagen mit Salzburger Kennzeichen zur Unfallstelle. Er trug eine Rot-Kreuz-Uniform und hatte eine Notfalltasche dabei. Unbedingt wollte er zu den Verletzten und ihnen helfen, doch alle waren bereits versorgt.

Den richtigen Einsatzkräften kam der Mann gleich verdächtig vor, denn niemand, weder die Salzburger noch die Oberösterreicher kannten ihn. Die Polizei leitete eine Fahndung ein. Bereits kurze Zeit später konnte der Betrüger gefasst werden. Er wurde angezeigt, ihm drohen bis zu sechs Monate Haft. 

Wollte helfen

Der 54-jährige Salzburger hatte von dem Unglück im Radio gehört und wollte unbedingt helfen. Weil er eine Notfallausrüstung besaß und noch die Uniform vom Bundesheer hatte, düste er los. In einer Aussendung der Polizei hieß es: "Seine Absicht war positiv, aber er hat sich falsch verhalten." Das Blaulicht wurde von den Beamten sichergestellt. 

 

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