"Hallo Papa ich habe einen neuen Telefonanbieter und das ist meine neue Nummer…." – diese Nachricht erhielt am 23. November ein Wolfsberger (Ktn.) auf sein Mobiltelefon. Sie sollte ihn in Folge noch teuer zu stehen kommen!
Denn der Mann vertraute darauf, dass der Absender tatsächlich sein Sohn war und speicherte ihn als WhatsApp-Kontakt in sein Gerät ein. Über den Messenger-Dienst kommunizierte der Kärntner weiter mit dem vermeintlichen Familienmitglied. Es dauerte nicht lange, bis dieses mit Geldforderungen aufhorchen ließ.
Wegen einer angeblichen Notlage überwies der 53-Jährige seinem "Sohn" Beträge von mehreren Tausend Euro auf ein Konto. Am 25. November kam er einer weiteren Forderung in Höhe von 2000 Euro nicht mehr nach. "Erst jetzt wurde der Vorfall im Familienverband besprochen und stellte sich als Betrug heraus", teilt die Polizei mit.
Es ist einer von vielen Fällen, in denen Eltern von vermeintlichen Kindern kontaktiert werden und um ihr Erspartes erleichtert werden. Wer ähnliche Nachrichten erhält, sollte dringend das persönliche Gespräch mit den angeblichen Verwandten suchen und nicht auf Anfragen von unbekannten Nummern reagieren.