Aufregung wegen falscher Warnung vor Kinderfänger

Diese Meldung sorgt im Innviertel für Verunsicherung. Es handelt sich laut Polizei um ein wildes Gerücht.
Diese Meldung sorgt im Innviertel für Verunsicherung. Es handelt sich laut Polizei um ein wildes Gerücht.Bild: iStock, Screenshot
Im Innviertel kursiert derzeit über WhatsApp und andere Soziale Netzwerke eine Meldung mit wildesten Gerüchten. Das steckt in Wahrheit dahinter.

In Oberösterreich verunsichert eine Meldung auf WhatsApp und in Sozialen Netzwerken derzeit viele Eltern.

In dem kurzen Text ist von einem "Dunkelhäutigen" die Rede, der in Münzkirchen (Bez. Schärding) unterwegs sein soll, der Kindergärten und Schulen "ausspechtelt" und dann Kinder anspricht. Eltern werden "gewarnt". Die Polizei sei informiert.



Das steckt in Wahrheit dahinter

Was steckt dahinter? "Heute" fragte bei der Polizeiinspektion in Münzkirchen nach. Und hat herausgefunden: Es dürfte sich um ein wildes Gerücht handeln.

Laut Polizei sei ein Schulkind gefragt worden, ob es nach Hause gebracht werden soll. Dabei dürfte es sich aber höchstwahrscheinlich um den Vater eines Schulkameraden des betroffenen Kindes gehandelt haben.



"Absolut kein Grund zu Besorgnis"


Laut Polizei wird jetzt versucht, den Vater zu erreichen. "Es löst sich sicher alles in Wohlwollen auf. Es besteht absolut kein Grund zur Besorgnis", so ein Polizist im Gespräch mit "Heute".

Es habe aufgrund der kursierenden Meldung schon mehrere Anrufe besorgter Eltern gegeben. Die Polizei betont aber: "Es gibt keinen Grund, Angst zu haben".

(mip/rep)

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