Falschparker löst in Wien einen Bimstau aus

15 Minuten lang ging in Favoriten nichts mehr: Ein Autofahrer hatte sich in einer Parklücke zu breit gemacht, dann kam die Straßenbahn.

"Bereits wenige Centimeter, die ein Auto zu nahe am Gleis parkt, können ausreichen, um eine Straßenbahn an der Weiterfahrt zu hindern", warnen die Wiener Linien im Netz vor halbherzigem Einparken neben den Gleisen. Am Samstag zeigte sich einmal mehr, wie recht der Öffi-Betrieb damit hat.

Um Haaresbreite kam eine Straßenbahngarnitur nämlich um 10.20 Uhr in der Leibnizgasse nicht an einem dort abgestellten Audi vorbei. Die Linie 6 und Linie 67 waren blockiert, die Polizei wurde zur Hilfe gerufen. Erst 15 Minuten später gab es wieder freie Fahrt.

Die Straßenbahngleise zu blockieren kann teuer werden: Neben einer Verwaltungsstrafe müssen Falschparker auch die Kosten für den Einsatz von Feuerwehr oder Abschleppdienst tragen. Tipp der Wiener Linien: "Als Grundregel gilt: Die Betonplatten, auf denen die Gleise liegen, müssen beim Parken frei bleiben." (red)

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