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Falschparker zwang Bim zu 20 Minuten Zwangspause

Heute Redaktion
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Bild: Leserreporterin Nina

Dienstagabend war eine Bim der Linie 5 im achten Bezirk zu rund 20 Minuten Stehzeit gezwungen, da ein Auto zu weit aus seiner Parklücke ragte. Die Feuerwehr kam zu Hilfe und schob den Parksünder näher zum Gehsteig, sodass die Straßenbahn ihr Fahrt fortsetzen konnte. Nun droht eine saftige Geldstrafe.

Dienstagabend war eine Bim der Linie 5 im achten Bezirk zu rund 20 Minuten Stehzeit gezwungen, da ein Auto zu weit aus seiner Parklücke ragte. Die Feuerwehr kam zu Hilfe und schob den Parksünder näher zum Gehsteig, sodass die Straßenbahn ihr Fahrt fortsetzen konnte. Nun droht eine saftige Geldstrafe.

"Das wird teuer", waren die ersten Worte von Wiener-Linien Pressesprecher Daniel Amann im Gespräch mit "Heute.at". "Ein einstündiger Feuerwehreinsatz kostet 220 Euro, dazu kommen die Kosten der Wiener Linien, falls der Fahrer durch die Wartezeit zu Überstunden gezwungen wurde", lässt er den Falschparker wissen, was ihm bevorsteht.

In den meisten Fällen rückt die Feuerwehr aus und schiebt den Pkw in die Parklücke, sodass die Straßenbahn ungehindert passieren kann. Im schlimmsten Fall kommt ein Abschleppwagen hinzu, der das Auto umgehend mitnimmt. Folglich ist der Wagen weg, wenn der Lenker zurückkommt.

Wiener Linien: "Ganz genau schauen, sonst droht Ärger"

Besonders in der Josefstadt, dem achten Wiener Gemeindebezirk, kommt es immer wieder zu solchen Fällen. Gerade in Straßen wie der Blindengasse, in der Autos und Straßenbahn eng aneinander vorbeifahren, gehören solche Probleme zur Tagesordnung.

Die Wiener Linien appellieren an die Autofahrer sich lieber zweimal zu versichern, ob der Pkw nicht der Straßenbahn im Weg sein könnte. Gutes Indiz sind die Betonplatten, in denen die Gleise eingegossen sind.