Es ist eine der spannendsten Personale der letzten Monate in der Landeshauptstadt. Auch wenn es noch nicht offiziell bestätigt ist, wird ÖVP-Linz-Chef Bernhard Baier seine Karriere in der Stadtpolitik beenden und Chef einer Wohnbaugenossenschaft, der oö. Wohnbau, werden.
Einen Nachfolger hat die ÖVP bereits gefunden. Martin Hajart (38), erst seit Sommer 2020 Büroleiter bei LH-Vize Christine Haberlander, soll die schwächelnden Schwarzen in Linz wieder auf Vordermann bringen. "Wenn Bernhard Baier geht, werde ich bereits stehen", sagt er angesprochen auf die Gerüchte.
Die Linzer Stadtpolitik kennt Hajart aus seiner Zeit als Klubchef. Doch wer ist die neue Hoffnung der Linzer ÖVP?
Der gebürtige Linzer wuchs ab seinem 3. Lebensjahr in Ried im Innkreis auf, nachdem sein Vater aus beruflichen Gründen dort hin zog. Nach der Matura und dem Grundwehrdienst, den er in Salzburg ableistete, ging es zurück nach Linz, wo er studierte und schnell in der Politik Fuß fasste.
Hajart hat gemeinsam mit Gattin Johanna, einer Innviertlerin, die er in Linz an der JKU kennen und lieben lernte, zwei Kinder (2 und 5 Jahre alt). Der aktive Judoka geht auch gern Laufen und ins Fitnessstudio. Zudem grillt er gerne für seine Familie.
Gemeinsam mit einem jungen Team soll also Martin Hajart die Linzer ÖVP wieder auf Vordermann bringen, nachdem die Erfolge in den vergangenen Wahlen überschaubar waren. Und als Ressort in der Stadt wird er wohl das seines Vorgängers Bernhard Baier, den Verkehr, übernehmen.
Und da ist Martin Hajart seit Kindheitstagen so etwas wie ein Experte. Denn sein Vater war einst Straßenmeister der A8 (Innkreis Autobahn) in Ried (deshalb auch der Umzug).