Familie kassierte Hilfe vom Staat und lebte im Ausland

Die Familie wohnte gar nicht in Österreich.
Die Familie wohnte gar nicht in Österreich.Bild: iStock

Seit 2011 bezog eine Familie aus dem Kosovo Wohnbeihilfe, Mindestsicherung sowie Arbeitslosengeld. Dabei kamen rund 80.000 Euro zusammen - nun flog sie auf.

Die 79-jährige Frau war in einer Wohnung in Zeltweg gemeldet, wohnte dort jedoch nicht. Ihre beiden Söhne, 41 und 52 Jahre alt, die laut der Polizei auch eine Doppelstaatsbürgerschaft besitzen, bezogen Arbeitslosen- und Krankengeld. Sie hielten sich aber fast durchgehend im Kosovo auf - diese Aufenthalte meldeten sie nicht.

Ihre Mutter war darüber hinaus nur zum Aufenthalt in Österreich berechtigt, weil ihre beiden Söhne mit einer Haftungserklärung für den Lebensunterhalt ihrer Mutter garantierten. Sie war jedoch ebenfalls so gut wie nie in Österreich, bekam aber Wohnbeihilfe für ihre vermeintliche Wohnung in Zeltweg.

Sohn bestreitet Vorwurf

Die Fremdenpolizei im Murtal deckte den Sozialbetrug nun auf. Schon 2014 erhielten sie einen Hinweis, dass die Familie Geld kassierte, obwohl sie sich gar nicht in Österreich befand.

Insgesamt entstand dabei ein Schaden von rund 80.000 Euro. Die drei Verdächtigen wurden nun bei der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt. Der 41 Jährige bestreitet nun, dass er die Haftungserklärung unterschrieben hat. (slo)

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