Familie und Beruf unter einen Hut bekommen

Feiertage im Frühjahr, lange Sommerferien: Viele Familien stehen vor dem immer gleichen Problem. Die Kinder haben schulfrei, doch Mami und Papi müssen arbeiten!

Laut einer Umfrage von Meinungsforscher Peter Hajek ist es für neun von zehn befragten Arbeitnehmern bei der Jobauswahl wichtig, Job und Privates unter einen Hut zu bringen. "Das Thema der Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht bereits am zweiten Platz im Ranking der Kriterien eines guten Arbeitgebers", so Familienministerin Sophie Karmasin.

Das wissen auch die Firmen, beobachtet Elisabeth Wenzl, Geschäftsführerin von Familie & Beruf Management: "Immer mehr Arbeitgeber erkennen, dass zufriedene Mitarbeiter stärker an das Unternehmen gebunden und motivierter in ihrem Beruf sind." Besonders im Einzelhandel, wo die Mehrheit der Beschäftigten Frauen sind, bieten Unternehmen wie Billa, Spar, Hofer, Pfeiffer & Co. entsprechende Modelle mit Arbeitszeitvariationen.

Von A1 über T-Mobile bis zur Wiener Städtischen Versicherung, von Microsoft bis BMW Motoren Steyr: Flexible Kinderbetreuung in den Sommerferien, Jobsharing, Telearbeit oder bezahlter Baby-Urlaub für Väter – die Palette der familienfreundlichen Angebote in den Betrieben wächst langsam. Doch für viele Betroffene ist das noch zu wenig. Rund die Hälfte hält, laut Umfrage, die Situation in Österreich lediglich für "befriedigend", fast ein Viertel für "nicht befriedigend"!

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