Szene

Familie von Superstar Prince verklagt Arzt

Vor etwas mehr als zwei Jahren starb der Musiker im Alter von 58 Jahren an einer Überdosis des Schmerzmittels Fentanyl.

Heute Redaktion
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Wie das Promi-Portal "TMZ" jetzt berichtet, wollen die Hinterbliebenen des Superstars nun gerichtlich gegen seinen damaligen Arzt vorgehen.

Der soll nämlich durch eine falsche Diagnose indirekt am Tod von Prince verantwortlich sein. Michael Schulenberg habe seinem Patienten demnach Schmerzmittel verschrieben, anstatt seine zu dem Zeitpunkt schon gravierende Tablettensucht zu behandeln.

Schmerzmittel verschrieben

Deshalb kam es zu der tödlichen Überdosis mit den Opium-hältigen Medikamenten, an der Prince am 21. April 2016 gestorben ist. Schulenberg hat vor Gericht schon zugegeben, dass er dem Künstler die Pillen unter einem falschen Namen verschrieb.

Kurz vor seinem Tod besorgte sich der damals 56-Jährige noch das Schmerzmittel in einer Apotheke in der Nähe seines Anwesens in Minnesota. Auch die Apothekenkette Walgreens wird nun von den Angehörigen verklagt.

Ob und wie der Arzt und die Apotheke für den Tod von Prince in die Verantwortung gezogen werden können, wird sich vor Gericht zeigen.

Erst vor einigen Monaten waren die offiziellen Ermittlungen zum Tod des Popstars abgeschlossen worden.

(baf)