Clan schläft in City: VP und FP für Bettelverbot

Eine Familie schlief mitten in der Innenstadt in St. Pölten, VP und FP fordern jetzt ein sektorales Bettelverbot in der Landeshauptstadt.

Für Verwunderung, Bestürzung und Wut hat der „Heute"-Artikel über einen in der Innenstadt schlafenden Bettlerclan (7 Personen in Hauseinfahrt mit Kinderwagen) gesorgt. Die VP und FP St. Pölten unterstreichen noch einmal die Notwendigkeit eines Bettelverbotes.

"Letzte Bettelhochburg"

„Die Forderung nach einem Bettelverbot in der St. Pöltner Innenstadt bleibt aufrecht. Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigen, dass gehandelt werden muss. Wir hoffen auf ein Einlenken bei den Roten und Grünen", so VP-Mandatar Florian Krumböck.

St. Pöltens FP-Chef Klaus Otzelberger formuliert es noch schärfer: „St. Pölten ist die letzte Hochburg der geduldeten organisierten Bettelkriminalität. Andere Städte wie Krems, Ybbs, Salzburg oder Linz haben bereits ein sektorales Bettelverbot erlassen. Vor allem in der Innenstadt und am Bahnhof würde ein sektrorale Bettelverbot Sinn machen."

Das Land NÖ hat den Gemeinde 2016 die Möglichkeit gegeben, solche Verbote zu erlassen. Martina Egelsreiter von der Stadt St. Pölten: „Die Armut nimmt zu, wird sichtbarer. Diese muss man bekämpfen." Florian Krumböck: „Es geht nicht darum Armut zu vertreiben, sondern Banden das Geschäftsmodell zu entziehen." (Lie)

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Sankt Pölten-LandGood NewsNiederösterreich