Familiendrama: Mord und Selbstmord im Mühlviertel

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Schreckliche Bluttat in Oberösterreich. In Lichtenberg im Bezirk Urfahr-Umgebung fand am Montag eine Tochter ihre beiden Eltern leblos im Familienhaus auf. Laut ersten Ermittlungen der Polizei soll es sich bei der Tat um Mord und Selbstmord handeln, wobei der Vater die zuerst Mutter und danach sich selbst erschossen haben soll.

Schreckliche Bluttat in Oberösterreich. In Lichtenberg im Bezirk Urfahr-Umgebung fand am Montag eine Tochter ihre beiden Eltern leblos im Familienhaus auf. Laut ersten Ermittlungen der Polizei soll es sich bei der Tat um Mord und Selbstmord handeln, wobei der Vater zuerst die Mutter und danach sich selbst erschossen haben soll.

Die Tochter wurde von den Firmen-Chefs ihrer Eltern informiert, dass beide am Montag nicht wie gewohnt in der Arbeit erschienen sind. Sofort fuhr sie zu Mittag zu ihrem Elternhaus, wo sie im Keller eine Leiche entdeckte. Vollkommen schockiert rannte sie aus dem Haus und verständigte die Polizei. Zuerst ging die Tochter davon aus, dass es sich bei dem leblosen Körper um ihre Mutter handelte. Der Lebensgefährte der 45-Jährigen stand unter Mordverdacht, sofort wurde nach ihm im Haus und der Umgebung gefahndet.

Nur kurze Zeit später konnte dann aber plötzlich die Mutter tot im Schlafzimmer aufgefunden werden. Somit stellte sich heraus, dass es sich bei der Leiche im Keller um den 53-jährigen Lebensgefährten der Mutter handeln muss. Es wird vermutet, dass er zuerst die Frau und dann sich selbst erschossen haben soll.

Abschiedsbrief und Gewehr sichergestellt

Diese Vermutung stärken ein vermutlich vom Vater verfasster Abschiedsbrief und ein Gewehr. Ob es sich dabei jedoch um die Tatwaffe handelt, ist noch ungewiss. Eine Obduktion soll noch die genaue Totdesursache klären. Das Motiv für die schreckliche Tat ist bisher noch völlig unklar.

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