Familienhund fällt Bub (9) an, beißt ihm in den Kopf

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SymbolbildBild: iStock/Dimid_86
Ein Schüler aus dem Bezirk Leoben ist Dienstagfrüh vom Hund einer Familie zu Boden gerissen und gebissen worden.
Der Neunjährige ging gegen 07.00 Uhr zum Einfamilienhaus der 35 Jahre alten Hundebesitzerin in Timmersdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Traboch, um mit den dortigen Kindern gemeinsam in die Schule zu fahren.

Während sich die Familie für die Abfahrt bereitmachte, wartete der Neunjährige im Keller des Hauses. Als die Kinder der Familie auch in den Keller gingen, gelang es der 35-Jährigen nicht mehr, die Kellertüre vor dem Hund zu schließen.

Im Keller stieß der Hund mit rund 30 Kilogramm Gewicht den Neunjährigen zu Boden und biss ihm in den Hinterkopf.

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Das Kind trug eine Haube, sodass die Verletzungen vorerst als nicht schwer erschienen. Die 35-Jährige brachte das Kind zu seiner Mutter, die den Neunjährigen ins LKH Leoben fuhr.

Dort wurden vier Rissquetschwunden genäht. Der Neunjährige wurde stationär aufgenommen, der Hund wird derzeit auf Tollwut untersucht. Laut Polizeisprecher Leo Josefus ein "Standard-Prozedere": "Wenn das Ergebnis bei beiden amtstierärztlichen Untersuchungen negativ ist, wird dem Hund eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgestellt", so Josefus zur "Kleinen Zeitung".



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