Die eigentlich angepeilte Obergrenze von 7.537 Zuschauern kann genauso wenig beim ersten Saison-Heimspiel gegen Aufsteiger Ried ausgeschöpft werden, wie die 5.000 Fans, die bei gelber Ampelschaltung zugelassen wären.
Am Freitag gab die Bundesregierung neue Obergrenzen für Veranstaltungen bekannt. Die beschränken die Zahl der Zuschauer im Stadion auf 3.000 - strenger, als bei gelber Schaltung.
Ein Problem für die "Veilchen", die den Abo-Verkauf um 13 Uhr stoppten. Die Austria hofft allerdings, dass es sich dabei bloß um eine temporäre Maßnahme handelt, die Lage bald neu bewertet werden kann. AG-Vorstand Kraetschmer verspricht jedenfalls: "die treuesten Fans sind im Stadion dabei."
Über die kurzfristige Verschärfung, die bereits am Montag in Kraft tritt, zeigte sich der violette Finanz-Vorstand jedenfalls enttäuscht. "Aber jammern hilft uns jetzt am wenigsten, wir brauchen bestmögliche Lösungen." Denn für den für Kraetschmer ist auch klar, "dass den Klubs zusätzlicher, finanzieller Schaden entsteht, der hoffentlich durch eine Verlängerung der Entschädigungszahlung aus dem Sportligen-Covid-19-Fonds abgegolten wird."
Derweil laufen die Planungen für das erste Heimspiel auf Hochtouren. Die Austria möchte so viele Fans wie möglich in die Arena bekommen, bittet daher alle Fans, die aus beruflichen oder privaten Gründen nicht kommen können, sich per Mail an [email protected] zu melden.