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Was macht ein Kaffee-Becher in "GoT"?

Eine falsch platzierte "Requisite" sorgt bei der sonst so ernsten Fantasy-Serie für Erheiterung.

Heute Redaktion
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Die finale Staffel von "Game of Thrones" ist in vollem Gange. Vier der sechs Episoden wurden bereits ausgestrahlt, gebannt warten die Fans auf den großen Showdown, der über das Schicksal von Westeros entscheidet.

Die Serie basiert auf der noch unvollendeten Romanreihe "A Song of Ice and Fire". Deren Schöpfer George R.R. Martin ließ sich vom Krieg der Rosen, im 15. Jahrhundert zwischen den britischen Adelshäusern York und Lancaster geführt, zu seinem Epos inspirieren und kreierte eine mittelalterliche Fantasy-Welt.

Mit enormem Aufwand und ausgefallenen Kostümen brachte der Sender HBO den Stoff ins Fernsehen. Einmal musste zwar ein IKEA-Teppich als Umhang herhalten (siehe Bildstrecke oben), ansonsten waren moderne Utensilien beim Dreh aber strikt verboten.

ACHTUNG, der folgende Text enthält SPOILER

Für Überraschung sorgte daher die am 5. Mai ausgestrahlte, vierte Episode der finalen Staffel. Bei einer Unterhaltung zwischen Jon Snow (Kit Harington) und Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) war nämlich ein Gegenstand auf dem Fernsehschirm zu sehen, der so gar nicht ins Mittelalter passt – ein Take-Away-Kaffeebecher.

Übrigens: Erst hieß es, dass es sich um einen Starbucks-Becher handle. Die Serien-Macher stellten in einem Statement klar, dass es sich um einen Take-Away-Becher eines lokalen Kaffeehauses handle, nicht um ein Becherl der US-Kette.

Tja, nicht einmal eine der aufwendigsten und erfolgreichsten Serien der TV-Geschichte ist vor peinlichen Fails sicher. Die Fans amüsieren sich köstlich darüber in den Sozialen Medien.

Nach Bekanntwerden des Fails wurde der Becher übrigens sofort rausretouchiert. Als die Folge zum zweiten Mal gestreamt wurde, war die falsche Requisite verschwunden.