Faschingsmasken-Bankräuber gefasst

Ein Bankräuber mit Faschingsmaske, der vor zwei Wochen einen Überfall in der Oststeiermark verübt hatte, ist geschnappt worden. Die Polizei nahm einen 45-jährigen Mann aus dem Bezirk Feldbach fest, der ein Geständnis ablegte.

Er soll aus Geldnot erst Kennzeichen in Ungarn gestohlen und sich einen Tag vor der Tat das Fluchtfahrzeug gekauft haben. Nach dem Raub zündete er den Wagen an, hieß es am Freitag.

Der vorerst unbekannte Täter war am 10. Februar in die Raika Filiale in St. Kathrein am Hauenstein gekommen und forderte mit einer um den Hals gehängten Bombenattrappe Geld. Er war mit einer hellen Langhaarperücke, einem Vollbart und einer Brille verkleidet.

Wollte Polizei auf falsche Fährte locken

Mit der Beute flüchtete der Räuber in dem roten Kleinwagen, den Zeugen der Polizei beschreiben konnten. Auch das Kennzeichen wurde notiert. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen der Beamten führten zu dem einschlägig vorbestraften Oststeirer.

Er gestand bei den Einvernahmen, Anfang des Jahres den Entschluss zu einem Überfall gefasst und dazu die ungarischen Kennzeichen gestohlen zu haben. Damit wollte er die Polizei auf eine falsche Spur locken.

Nach der Tat setzte er den Wagen, den er im Bezirk Graz-Umgebung bei einem Gebrauchtwagenhändler erstanden hatte, unter einer Schnellstraßenbrücke im Bezirk Mürzzuschlag in Brand. Der Verdächtige wurde wegen schweren Raubes in die Justizanstalt Graz-Jakomini gebracht.

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