Fast 3.000 Wahlkarten zu früh abgeschickt

Das Endergebnis der Bundespräsidenten-Stichwahl ist da und bringt interessante Details zur Auszählung der Briefwahlstimmen. 806.768 Stimmzettel langten per Briefwahl ein, 46.800 davon wurden ungültig abgegeben. Knapp 3.000 Österreicher wählten zu früh.

Das Endergebnis der ist da und bringt interessante Details zur Auszählung der Briefwahlstimmen. 806.768 Stimmzettel langten per Briefwahl ein, 46.800 davon wurden ungültig abgegeben. Knapp 3.000 Österreicher wählten zu früh.

Der Hauptgrund für Ungültigkeit der Briefwahlstimmen war die fehlende Unterschrift. 37.065 Mal fehlte diese eidesstattliche Erklärung, die Stimmen durften deshalb nicht gezählt werden.

2.998 Stimmen waren aber auch deshalb ungültig, weil sie zu früh abgeschickt wurden. Personen, die ihre Wahlkarte für die Stichwahl schon im Zuge des ersten Wahlganges angefordert hatten, mussten aufpassen, nicht vor 3. Mai ihr Kreuzerl zu machen.

Umgekehrt kamen nur 65 Stimmen zu spät (nach dem 22. Mai) bei der Behörde an. Diese wurden ebenfalls nicht gezählt.

In 3.423 Fällen fehlte das Kuvert, in das der Stimmzettel gesteckt werden hätte sollen. 1.082 Menschen verwendeten stattdessen ein falsches Kuvert. Auch diese wurden nicht gezählt. Bei 108 Wahlkarten wurde das Kuvert so verklebt, dass man nicht mehr lesen konnte, von wem die Wahlkarte stammt. Ebenfalls ungültig.

Für die FPÖ bedeutet die Bekanntgabe des amtlichen Endergebnisses, dass sie ab nun eine Woche lang Zeit haben, das .

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