Knapp 43 Prozent der Haushalte muss aktuell auf Einkommen verzichten, besonders hart trifft es dabei Selbstständige. Im Durchschnitt verdienen die Befragten 700 Euro weniger.
Bereits 43 Prozent der Haushalte müssen wegen der aktuellen Pandemie auf Einkommen verzichten. Am härtesten trifft es den Tourismus- und Corona-Hotspot Tirol (52 Prozent), gefolgt von Salzburg (49 Prozent), Oberösterreich (47 Prozent) und dem Burgenland (45 Prozent). In Niederösterreich sind es 43 Prozent, in Wien rund 35 Prozent.
Die Einbußen betragen laut Umfrage im Auftrag von durchblicker.at durchschnittlich 700 Euro bzw. 26 Prozent des Einkommens. Am meisten leiden Selbstständige, die fast 1.100 Euro verlieren. Heißt: Sie müssen derzeit mit rund 43 Prozent weniger Geld über die Runden kommen. Die Folgen: Drei von vier Betroffenen müssen den Gürtel teils deutlich enger schnallen, um ihre Fixkosten decken zu können.
Gäbe es Corona-Kurzarbeit nicht, die Haushalte hätten noch mehr zu kämpfen. Fakt ist: Laut Arbeitsministerin Christine Aschbacher sichert das Modell derzeit 1,1 Millionen Jobs. 68.500 Anträge (von 97.700) bzw. Zuschüsse über 6,7 Milliarden Euro wurden bereits fix genehmigt.
Diese Betriebe haben auf Kurzarbeit umgestellt: