Fastenbrechen: Schiri pausiert für einen Spieler Match

Leicester schlägt Crystal Palace. Im Vordergrund mit der Rückennummer 3: Wesley Fofana.
Leicester schlägt Crystal Palace. Im Vordergrund mit der Rückennummer 3: Wesley Fofana.imago images
Das gab es in der Premier League noch nie! Ein Spieler durfte während eines Matches sein Fasten brechen, der Rest wartete geduldig.

Großzügige Geste! Das Match zwischen Leicester City und Crystal Palace wurde am Montag nach rund einer halben Stunde Spielzeit von Schiedsrichter Graham Scott unterbrochen. Die Aktion war vorab mit der Liga und den beiden Klubs abgesprochen.

Leicesters Wesley Fofana durfte zur Seitenlinie und sich mit Energy-Gel und Getränken stärken. Seit 13. April hat das muslimische Fasten-Monat Ramadan begonnen. Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang darf weder getrunken noch gegessen werden. Für Leistungssportler ist das ein klarer Nachteil.

Dementsprechend dankbar war Fofana allen Beteiligten, dass sein religiöses Fasten respektiert, ihm dabei geholfen wurde. Er schrieb: "Ich möchte mich bei der Premier League bedanken, bei Crystal Palace, bei Torhüter Vicente Guaita und bei allen Leicester-Spielern, die mir ermöglichten, mein Fasten mitten im Spiel heute Abend zu brechen. Das ist es, was den Fußball so wundervoll macht."

Leicester gewann das Match nach 0:1-Rückstand noch 2:1. Die Tore: Zaha (12.) beziehungsweise Castagne (50.) und Iheanacho (80.). Damit konnten die Foxes Platz drei in der Premier League behaupten. Fünf Runden sind noch zu spielen. Der Vorsprung auf den Fünften, West Ham United, beträgt im Kampf um die Champions-League-Plätze bereits sieben Punkte.

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