Favoriten hat jetzt den "Reumädchenplatz"

Cooles Projekt: Am Reumannplatz haben 30 Schülerinnen eine eigene Ecke gestaltet. Jetzt hat der "Reumädchenplatz" eine eigene Tafel – die FPÖ ist dagegen.

400 Jugendliche – Mädchen und Burschen – feierten am Donnerstag zum dritten Mal das "Reumädchenplatz-Fest". 30 Mädchen gestalteten einen Teil des Reumannplatzes, bemalten Bänke und Tische bunt. Jetzt bekam die lebendige Ecke im 10. Bezirk ein eigenes "Reumädchenplatz"-Schild.

"Gender-Irrsinn", beschwert sich Stefan Berger von der FPÖ Favoriten und fordert, man die SPÖ solle lieber den Platz "sicherer machen".

Ziel: Mädchen sichtbar machen

"Wir wollen niemandem den Reumannplatz wegnehmen. Es geht darum, dass Mädchen im öffentlichen Raum sichtbar werden", erklärt Katja Arzberger von der Agenda Favoriten. Bezirkschefin-Vize Josef Kaindl (SPÖ) sieht die Kritik an der Umbenennung des Ecks gelassen: "Herr Reumann wird es überleben." Und: "Den neuen Reumannplatz sollen die Kinder mitgestalten." Die coolen bunten Bänke und Tische am "Reumädchenplatz" dürfen selbstverständlich auch Buben nutzen.

Infos zum Projekt "Reumädchenplatz" gibt's auf www.agendafavoriten.at

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