Favoritner Feuerteufel ging der Polizei ins Netz

Die Bewohner eines Wohnhauses in der Troststraße können aufatmen: Nachdem die Mieter der 235 Wohnungen im Objekt nach insgesamt 23 Bränden in Angst lebten und einen Nachbarn als Feuerteufel vermuteten, ging dieser der Polizei ins Netz. Der Beschuldigte zeigte sich nicht geständig.

Seit 2011 kam es in der Troststraße 20-30 immer wieder zu teils extrem gefährlichen Bränden. Zumeist zündete der Täter im Kellerbereich Zeitungen und Altpapier an. Die Brände fraßen sich dann durch die Kellerabteile, beschädigten Gas- und Wasserleitungen und führten zu massiven Stromausfällen. Der Schaden der Taten beträgt mehrere hunderttausend Euro.

Beamten der Brandgruppe des Landeskriminalamtes Wien ist es jetzt auf Grund intensiver Ermittlungen und Zeugenaussagen gelungen, einen tatverdächtigen Mann festzunehmen. Beim mutmaßlichen Täter handelt es sich - wie von Nachbarn vermutet - um einen Hausbewohner. In ersten Aussagen gegenüber der Polizei zeigte sich der Beschuldigte nicht geständig. Er befindet sich in Untersuchungshaft.

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