Favoritner wollten Messer-Fuchtler vor Polizei schüt...

Zu einem äußerst schrägen Polizeieinsatz kam es am Sonntag auf der Favoritenstraße: Ein wild mit zwei Küchenmessern fuchtelnder Mann wurde von der Polizei gesucht. Doch als die Beamten ihn festnehmen wollten, versuchten "zahlreiche Passanten" dazwischen zu gehen.

Zu einem äußerst schrägen Polizeieinsatz kam es am Sonntag auf der Favoritenstraße: Ein wild mit zwei Küchenmessern fuchtelnder Mann wurde von der Polizei gesucht. Doch als die Beamten ihn festnehmen wollten, versuchten "zahlreiche Passanten" dazwischen zu gehen. 

Gegen 2.15 Uhr war der anfangs Unbekannte mit zwei je 30 Zentimeter langen Küchenmessern auf der Favoritenstraße unterwegs. Er versuchte einen Passanten auszurauben. Aber anstatt einfach sein Bargeld zu verlangen, wusste der Messermann genau, was er wollte, nämlich genau 40 Euro. Das Opfer wich vor Schreck zurück. Daraufhin ging der Mann mit den Messern unverrichteter Dinge weiter. 

Als die Polizeistreife eintraf, meldeten auch zwei weitere Passanten, die ebenfalls vom bedroht worden waren. 

Gesuchter schrie und gestikulierte wild

Nach einiger Zeit entdeckten die Polizisten den Mann. Allzu schwer kann das nicht gewesen sein, denn der Verdächtige schrie und gestikulierte wild. Die Beamten wollte ihn festnehmen, doch der Tobende leistete heftige Gegenwehr.
"Zahlreiche" Passanten wollten Mann vor Polizei retten

Während die Polizisten versuchten, den Mann niederzuringen, mussten sie sich immer wieder gegen Vorbeikommende zur Wehr setzen. Im Polizeibericht ist von "zahlreichen Passanten", die Rede, die dem Schreienden zu Hilfe eilen wollten. Nur mit Mühe konnten die Polizisten die Hilfsbereiten davon überzeugen, sich nicht einzumischen. 

Beim Durchsuchen des Festgenommenen fiel den Ordnungshütern auf, dass er die von den Zeugen beschriebenen Messer nicht mehr bei sich hatte. Die beiden Waffen wurden kurz später in einem Park gefunden. 

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