Beim sonst so ruhigen Schweizer Coach waren in der 95. Minute alle Dämme gebrochen. Nach dem Siegtreffer des Ex-Salzburgers riss Favre seine Arme nach oben, setzte zu drei Luftsprüngen an.
Bis der Schmerz einschoss. Favre verzog sein Gesicht, griff sich schnell an die linke Wade. Der 62-Jährige hatte sich beim Jubeln verletzt.
"Ich habe schon gestern einen Sprung gemacht und dabei an der Wade verletzt", erklärte der BVB-Coach nach dem Spiel. "Vor Freude bin ich nach dem Tor hochgesprungen und hab sofort etwas an der Wade gespürt. Aber es ist nicht weiter Schlimm", so der 62-Jährige.
Es war allerdings nicht das erste Mal, dass Favre ein Torjubel schmerzte: Schon beim DFB-Pokalerfolg gegen Borussia Mönchengladbach hatte Favre auf seinen Muskelfaserriss vergessen, genauso euphorisch gejubelt. Und genauso schnell die Schmerzen gespürt.