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FBI interessiert sich nun für Trumps Schwiegersohn

Das FBI an der Sache Russland und Trump dran. Nun steht Jared Kushner, sein engster Berater und Schwiegersohn im Fokus der Untersuchung.

Heute Redaktion
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Ivanka Trump und Jared Kushner.
Ivanka Trump und Jared Kushner.
Bild: Reuters/Reuterss

Hat es bei der US-Wahl 2016 Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland gegeben? Das will das FBI, auch nach dem Rausschmiss von Chef Comey, weiterhin klären.

Dazu gerät jetzt auch Jared Kushner, des Präsdenten engster Berater und gleichzeitig Ehemann von "First Daughter" Ivanka, ins Netz der Ermittler. Er gilt als einer der mächtigen Männer im Hintergrund und zieht unter anderem beim Friedensprozess in Nahost, den Beziehungen zu China und der Strafrechtsreform die Fäden.

Man gehe davon aus, dass der 36-Jährige relevante Informationen habe, heißt es aus dem FBI. Er soll sich einige Male mit dem russischen Botschafter und einem Moskauer Banker getroffen haben.

Das FBI beschuldige Kushner aber (derzeit?) keines Verbrechens und plane auch nicht, ihn zu belangen, betonen die Ermittler. Seine Anwältin lässt ausrichten, dass ihr Mandant bereit sei, im US-Kongress Rede und Antwort zu stehen.

Die politischen Gegners Trumps, die Demokraten, fordern unterdessen, dass Kushners Status als Geheimnisträger ausgesetzt wird, bis die Ermittlungen beendet sind.

(csc)